
Solu-Khumbu (Sherpa) · 50 Minuten · Vegetarisch · Hauptgang · Für Geübte
Rikikur
Für 4 Personen · metrisch
Sherpa-Kartoffelfladen, heiß aus der Pfanne, mit Chili-Käse-Achaar und Butter
Rikikur ist der Kartoffelfladen der Sherpa in Nepal, auf Nepali auch Aloo Roti genannt – außen goldbraun gebacken, innen weich und dicht. Dazu gehört die klassische Sherpa-Achaar aus Frühlingszwiebeln, grünen Chilis und Yakkäse sowie ein Stück Butter, das auf dem heißen Fladen zerläuft. Rikikur wird in großen Portionen für die ganze Tischrunde gebacken und sofort heiß gegessen – kalt schmeckt er nach roher Kartoffel.
Zutaten
- 1200 gKartoffelngeschält, sehr fein gerieben oder vorgekocht und gestampft
- 50 gMehlzum Binden des Teigs; Buchweizen- oder Weizenmehl
- 2Eifür zusätzliche Bindung; nach einer Quelle nicht traditionell (optional)
- 50 gButterzum Backen, zum Untermischen in die Achaar und als Butterstück beim Servieren
- Pflanzenölalternativ zur Butter zum Ausbacken
- Salzfür Teig und Achaar; im rohen Kartoffelteig sparsam, da er sonst wässert
- 50 gFrühlingszwiebelfein gehackt, für die Achaar
- 30 gGrüne Chilifein geschnitten, für die Achaar
- 100 gYakkäseGrundlage der Achaar; ersatzweise Sauerrahm oder dick abgetropfter Joghurt (Serkam)
- 3 ZehenKnoblauchfür die Achaar mitgemörsert (optional)
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen, waschen und sehr fein reiben – mit der Reibe oder im Mixer. Wer einen weicheren Teig mag, kocht die Kartoffeln stattdessen in der Schale, pellt sie und zerdrückt sie zu einem gleichmäßigen Brei.
- Das Mehl unter die Kartoffelmasse mischen, bis ein bindender, nicht zu dünner Teig entsteht. Nach Wunsch die Eier untermischen und gut verschlagen.
- Den Teig salzen. Beim rohen Reibeteig sparsam salzen oder das Salz ganz weglassen, sonst zieht die Masse Wasser.
- Für die Achaar Frühlingszwiebeln und grüne Chilis fein schneiden, nach Wunsch den Knoblauch dazu im Mörser zu einer Paste arbeiten.
- Den Yakkäse würfeln, mit der Frühlingszwiebel-Chili-Mischung und etwas Butter glatt verrühren oder kurz durchmixen, dann mit Salz abschmecken. Ersatzweise Sauerrahm oder dick abgetropften Joghurt verwenden.
- Eine Pfanne bei mittlerer Hitze mit Butter oder Öl erhitzen. Eine Portion Teig einfüllen und mit dem Löffel gleichmäßig zu einem Fladen ausstreichen.
- Den Fladen beidseitig goldbraun backen und dabei bei Bedarf mehrfach wenden, bis er in der Mitte durchgegart ist. So mit dem restlichen Teig weiterarbeiten.
- Die Fladen sofort heiß servieren, die Achaar daneben geben und ein Stück Butter auf den warmen Fladen legen.
Tipps und Varianten
Roh geriebene Kartoffeln ergeben einen frischen Reibeteig, vorgekochte und gestampfte einen weicheren; statt hellem Weizenmehl lässt sich Buchweizenmehl verwenden. Ohne Ei, nur mit Mehl gebunden, gilt als die traditionellere Form. Für die Achaar-Basis kannst du zwischen Serkam beziehungsweise dickem Joghurt, gewürfeltem Yakkäse, Sauerrahm oder Mayonnaise wählen – etwas Butter eingearbeitet macht sie streichfähiger auf dem warmen Fladen. Rikikur wird in großen Portionen für die ganze Tischrunde gebacken und sofort heiß gegessen.
Allergene
Enthält: Glutenhaltiges Getreide, Milch (einschließlich Laktose)
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Eier
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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